.## 1. Was ist Java Runtime (JRE)?
Java Runtime Environment (JRE) ist eine unverzichtbare Komponente, die zum Ausführen von Java‑Anwendungen benötigt wird. Viele Menschen fragen sich jedoch: „Ich habe den Namen schon gehört, aber was macht er eigentlich?“ oder „Was passiert, wenn ich JRE nicht installiere?“
Java‑Technologie arbeitet im Hintergrund von Personal‑Computern, Unternehmenssystemen und sogar in einigen Haushaltsgeräten und Smartphone‑Anwendungen. Damit diese Java‑basierten Anwendungen korrekt laufen, ist JRE absolut notwendig.
In diesem Artikel erklären wir Java Runtime (JRE) sorgfältig von den Grundlagen an. Der Beitrag ist für ein breites Publikum gedacht – von Anfängern, die sich fragen „Was ist der Unterschied zwischen JRE und JDK?“ oder „Brauche ich JRE auf meinem Computer?“, bis hin zu Ingenieuren, die praktisches Wissen für die Fehlersuche in realen Umgebungen benötigen.
Beginnen wir mit einem Überblick über JRE und seine Rolle.
- 1 2. Grundlagen der Java Runtime Environment (JRE)
- 2 3. Unterschiede zwischen JRE, JDK und JVM — und wie man wählt
- 3 4. Auswahl und Überprüfung der JRE‑Version
- 4 5. Herunterladen und Installieren des JRE (mit bebilderter Anleitung)
- 5 6. JRE aktualisieren und deinstallieren: Verfahren und Vorsichtsmaßnahmen
- 6 7. Häufige Probleme und deren Behebung
- 7 8. Java‑Runtime‑Alternativen und aktuelle Trends
- 8 9. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- 9 10. Zusammenfassung und Referenzlinks
2. Grundlagen der Java Runtime Environment (JRE)
Java Runtime Environment (JRE) ist ein „Runtime‑Umgebung“, die zum Ausführen von in Java geschriebenen Anwendungen auf einem Computer oder Server erforderlich ist. JRE übersetzt Java‑Programmanweisungen in ein Format, das der Computer versteht, und liefert die Basis, die nötig ist, um Anwendungen reibungslos laufen zu lassen.
JRE besteht aus mehreren Schlüsselkomponenten.
JVM (Java Virtual Machine)
Die JVM, auch Java Virtual Machine genannt, ist der Mechanismus, der Java‑Programme (Bytecode) tatsächlich ausführt. Dank der JVM können Java‑Anwendungen konsistent auf verschiedenen Betriebssystemen wie Windows, macOS und Linux laufen.Bibliotheken
Die Java‑Standardbibliotheken (Klassenbibliotheken) stellen häufig genutzte Funktionen bereit, etwa Zeichenkettenmanipulation, Netzwerkkommunikation und Datumsverarbeitung. Diese Bibliotheken sind in JRE enthalten und können leicht aus Java‑Programmen aufgerufen werden.Klassenlader und unterstützende Werkzeuge
Der Klassenlader lädt bei Bedarf die notwendigen Komponenten (Klassendateien) eines Java‑Programms. Das ermöglicht ein effizientes und sicheres Ausführen von Programmen.
JRE ist ausschließlich eine Laufzeitumgebung und enthält keine Entwicklungswerkzeuge wie Editoren oder Compiler. Mit anderen Worten: JRE ist ein Paket zum „Ausführen“ von Java‑Anwendungen, nicht zum „Erstellen“.
Auf diese Weise kann JRE als unverzichtbare Grundlage beschrieben werden, um Java‑Programme zuverlässig in unterschiedlichen Umgebungen auszuführen. Im nächsten Abschnitt erklären wir die Unterschiede zwischen JRE und den ähnlich benannten „JDK“ und „JVM“.
3. Unterschiede zwischen JRE, JDK und JVM — und wie man wählt
Eine der häufigsten Verwirrungsquellen in der Java‑Terminologie ist der Unterschied zwischen „JRE“, „JDK“ und „JVM“. Hier ordnen wir ihre Rollen und Beziehungen und erläutern, welche Sie wählen sollten.
JRE (Java Runtime Environment)
JRE ist eine Umgebung zum „Ausführen“ von Java‑Anwendungen. Wie bereits erklärt, enthält sie die JVM und die Standardbibliotheken, die zum Ausführen von Anwendungen nötig sind. Es ist das Paket, das Java‑Anwender benötigen.
JDK (Java Development Kit)
JDK ist eine Umgebung zum „Entwickeln“ von Java‑Anwendungen. Es enthält JRE sowie zusätzliche Werkzeuge wie den Java‑Compiler (javac) und Debugger. Jeder, der Java‑Anwendungen erstellen möchte, muss das JDK installieren.
JVM (Java Virtual Machine)
JVM ist einer der Kernkomponenten von JRE. Sie wandelt Java‑Bytecode in Maschinencode für das jeweilige Betriebssystem um und führt ihn aus. Da es für verschiedene Betriebssysteme unterschiedliche JVMs gibt, ist Java als Sprache bekannt, die „überall gleich läuft“.
Illustrative Relationship
JDK (Entwicklungskit) wp:list /wp:list
- JRE (Runtime Environment) wp:list /wp:list
* JVM (Virtual Machine)
- JRE (Runtime Environment) wp:list /wp:list
Welche sollte ich wählen? (Kurzleitfaden nach Anwendungsfall)
- Nur Java‑Anwendungen ausführen → JRE ist ausreichend
- Java‑Anwendungen entwickeln oder bauen → JDK ist erforderlich (enthält JRE)
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Aktuelle Java-Trends: Ende der eigenständigen JRE-Distribution
In der Vergangenheit konnte das JRE separat heruntergeladen werden. In den letzten Jahren wird das JDK jedoch automatisch mit dem JRE geliefert, und eigenständige JRE-Distributionen wurden in vielen Versionen eingestellt. Infolgedessen hat der Bedarf, nur das JRE zu installieren, deutlich abgenommen.
Zusätzlich hat die Nutzung von Java‑Applets in Webbrowsern abgenommen, was die Situationen, in denen ein eigenständiges JRE erforderlich ist, weiter reduziert.
Zusammenfassend hängt die richtige Wahl von Ihrem Zweck ab. Überlegen Sie, wie Sie Java einsetzen möchten, und wählen Sie die entsprechende Umgebung aus.
4. Auswahl und Überprüfung der JRE‑Version
Das Java Runtime Environment (JRE) ist in verschiedenen Versionen und Builds erhältlich. Dieser Abschnitt erklärt, wie Sie die passende Version auswählen und wie Sie prüfen können, welche JRE auf Ihrem System installiert ist.
Unterschiede zwischen 32‑Bit‑ und 64‑Bit‑Versionen
Das JRE ist sowohl in 32‑Bit‑ als auch in 64‑Bit‑Versionen verfügbar.
Die meisten modernen Computer und Betriebssysteme unterstützen die 64‑Bit‑Architektur, sodass im Allgemeinen empfohlen wird, die 64‑Bit‑Version zu wählen, es sei denn, es gibt einen konkreten Grund, dies nicht zu tun.
Einige ältere Anwendungen oder Systeme funktionieren jedoch nur korrekt mit der 32‑Bit‑Version, daher sollten Sie stets die Anforderungen der Java‑Anwendung prüfen, die Sie verwenden möchten.
- Unter Windows: Sie können über „Systemsteuerung“ → „Java“ → Registerkarte „Java“ prüfen
- Unter macOS: In der Regel werden nur 64‑Bit‑Versionen bereitgestellt
Befehl zum Überprüfen der JRE‑Version (Windows / macOS / Linux)
Öffnen Sie ein Eingabe‑ bzw. Terminalfenster und geben Sie den folgenden Befehl ein:
java -version
Beispielausgabe:
java version "1.8.0_391"
Java(TM) SE Runtime Environment (build 1.8.0_391-b13)
Java HotSpot(TM) 64-Bit Server VM (build 25.391-b13, mixed mode)
Aus dieser Ausgabe können Sie die installierte JRE‑Version sowie deren 32‑Bit‑ oder 64‑Bit‑Charakteristik ermitteln.
Welche Version sollten Sie verwenden? – Praktische Richtlinien
- Die neueste stabile Version wird im Allgemeinen empfohlen, jedoch können Unternehmens‑ oder geschäftskritische Systeme eine bestimmte Version erfordern.
- Ältere, nicht mehr unterstützte Versionen (wie Java 6 oder 7) stellen ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar und sollten vermieden werden.
- Wenn mehrere Java‑Versionen benötigt werden, ist eine sorgfältige Konfiguration von Umgebungsvariablen und PATH‑Einstellungen unerlässlich.
Die Wahl der richtigen JRE‑Version wirkt sich direkt auf die Stabilität und Sicherheit von Anwendungen aus. Wenn Sie unsicher sind, ist die Auswahl der neuesten LTS (Long‑Term‑Support)‑Version in 64‑Bit‑Ausführung in der Regel die sicherste Entscheidung.
5. Herunterladen und Installieren des JRE (mit bebilderter Anleitung)
Die Installation des JRE (Java Runtime Environment) ist nicht schwierig, jedoch können die Verfahren je nach Betriebssystem variieren. Dieser Abschnitt erklärt die wichtigsten Distributionsquellen und die schrittweisen Installationsmethoden für Windows, macOS und Linux.
Haupt‑Distributionsquellen und ihre Unterschiede
- Oracle‑offizielle Website – Die standardmäßigste und zuverlässigste Distributionsquelle, die sowohl von Unternehmen als auch von Privatpersonen weit verbreitet ist. Beachten Sie, dass einige Versionen für die geschäftliche Nutzung eine kommerzielle Lizenz erfordern.
- OpenJDK (Open‑Source‑Version) – Eine kostenlose und quelloffene Java‑Laufzeitumgebung. Viele Linux‑Distributionen verwenden OpenJDK als Standard. Kompatibilität und Aktualisierungsfrequenz sind in der Regel ausreichend.
- Weitere Distributionen (AdoptOpenJDK, Amazon Corretto usw.) – Diese werden zunehmend je nach Unternehmensrichtlinien oder Anwendungsfall gewählt. Die meisten basieren auf OpenJDK, können jedoch zusätzliche Unterstützung oder Optimierungen enthalten.
Installationsschritte unter Windows
- Rufen Sie die offizielle Oracle‑Website oder eine OpenJDK‑Distributionsseite auf
- Laden Sie den Installer herunter, der zu Ihrem Betriebssystem und Ihrer Architektur (32‑Bit oder 64‑Bit) passt
- Doppelklicken Sie auf den heruntergeladenen Installer
- Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm und klicken Sie auf „Weiter“ → „Installieren“
- Nach der Installation öffnen Sie die Eingabeaufforderung und führen
java -versionaus, um die Installation zu überprüfen
Installationsschritte unter macOS
- Die Verwendung von Homebrew (einem Paketmanager für macOS) wird empfohlen
- Geben Sie den folgenden Befehl im Terminal ein:
brew install openjdk
- Falls Anweisungen zu symbolischen Links oder zur PATH‑Konfiguration erscheinen, befolgen Sie diese
- Führen Sie
java -versionim Terminal aus, um die Installation zu bestätigen
Installationsschritte unter Linux
- Ubuntu:
sudo apt update sudo apt install openjdk-17-jre
- CentOS / RHEL:
sudo yum install java-17-openjdk
Nach der Installation überprüfen Sie mit java -version.
Wichtige Hinweise während der Installation
- Falls mehrere Java‑Versionen gleichzeitig existieren, müssen Sie explizit angeben, welche Version über PATH oder Umgebungsvariablen verwendet wird.
- Wenn Sie aufgefordert werden, ältere JRE‑Versionen zu entfernen, wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, diese zu deinstallieren.
6. JRE aktualisieren und deinstallieren: Verfahren und Vorsichtsmaßnahmen
JRE (Java Runtime Environment) erfordert kontinuierliche Wartung. Regelmäßige Updates und das Entfernen unnötiger Versionen sind für Sicherheit und stabile Funktion unerlässlich.
So aktualisieren Sie JRE
- Windows Wenn JRE installiert ist, sind automatische Updates in der Regel standardmäßig aktiviert. Sie werden benachrichtigt, sobald eine neue Version verfügbar ist. Für manuelle Updates laden Sie die neueste Version von der Oracle‑ oder OpenJDK‑Website herunter und installieren sie über die bestehende Version.
- macOS Wenn es über Homebrew installiert wurde, führen Sie die folgenden Befehle aus:
brew update brew upgrade openjdk
- Linux Verwenden Sie den Paketmanager Ihrer Distribution. Beispiel:
sudo apt update sudo apt upgrade openjdk-17-jre

So deinstallieren Sie ältere Versionen
- Windows Öffnen Sie die „Systemsteuerung“ → „Programm deinstallieren“, wählen Sie die unnötige Java‑Version aus und deinstallieren Sie sie. Entfernen Sie ältere, nicht mehr benötigte Versionen, wann immer es möglich ist.
- macOS Die manuelle Deinstallation erfordert das Löschen von Java‑bezogenen Verzeichnissen. Die genauen Schritte hängen davon ab, wie Java installiert wurde; konsultieren Sie daher die offizielle Dokumentation.
- Linux Verwenden Sie den Paketmanager. Beispiel für Ubuntu:
sudo apt remove openjdk-17-jre
Vorsichtsmaßnahmen beim Aktualisieren oder Entfernen von JRE
- Mehrere Java‑Versionen können zu Anwendungs‑Konflikten führen. Entfernen Sie regelmäßig nicht genutzte Versionen.
- Das Belassen veralteter JRE‑Versionen erhöht das Sicherheitsrisiko aufgrund bekannter Schwachstellen.
- In Unternehmensumgebungen sollten Sie stets die unterstützten Versionen prüfen, bevor Sie Java aktualisieren oder entfernen.
Regelmäßige JRE‑Wartung ist eine grundlegende Voraussetzung für die sichere und stabile Nutzung von Java‑Anwendungen. Der nächste Abschnitt stellt häufige Probleme und deren Lösungen vor.
7. Häufige Probleme und deren Behebung
Bei der Verwendung des Java Runtime Environment (JRE) ist es nicht ungewöhnlich, auf unerwartete Probleme oder Fehler zu stoßen. Dieser Abschnitt stellt häufig auftretende Probleme und deren praktische Lösungen vor.
Fehler „Java nicht gefunden“ oder „Java ist nicht installiert“
Dieser Fehler tritt häufig auf, wenn Java nicht korrekt installiert ist oder der Installationspfad vom System nicht erkannt wird.
- Lösungen
- Prüfen Sie, ob Java installiert ist, indem Sie den Befehl
java -versionausführen. - Falls Java nicht installiert ist, installieren Sie JRE erneut.
- Ist Java installiert, überprüfen Sie, ob die Umgebungsvariable (PATH) korrekt gesetzt ist, und passen Sie sie bei Bedarf an.
Anwendungsfehler aufgrund von Versionskonflikten
Einige Java‑Anwendungen benötigen eine bestimmte JRE‑Version. Stimmen die installierte Version nicht mit den Anforderungen überein, kann die Anwendung nicht starten oder Fehler erzeugen.
- Lösungen
- Prüfen Sie die Systemanforderungen der Anwendung und installieren Sie die erforderliche JRE‑Version.
- Sind mehrere JRE‑Versionen installiert, geben Sie die bevorzugte Version explizit über die PATH‑Umgebungsvariable an.
- Gibt die Fehlermeldung eine erforderliche Version an, befolgen Sie die angegebenen Anweisungen.
Fehler durch falsche Umgebungsvariablen‑Einstellungen
Insbesondere unter Windows und Linux werden Java‑Befehle nicht erkannt, wenn der Pfad zur Java‑Ausführungsdatei (java.exe) nicht korrekt in der PATH‑Umgebungsvariable gesetzt ist.
- Lösungen
- Fügen Sie das Java-Installationsverzeichnis (z. B. C:\Program Files\Java\jdk-17\bin) zur PATH-Umgebungsvariable hinzu.
- Starten Sie die Eingabeaufforderung oder das Terminal neu und prüfen Sie mit
java -version.
Weitere häufige Probleme und Lösungen
- Sicherheitswarnungen aufgrund veralteter JRE-Versionen → Deinstallieren Sie unnötige Java-Versionen über die Systemsteuerung oder Paketmanager.
- Änderungen nach der Installation werden nicht übernommen → Starten Sie das Betriebssystem neu oder öffnen Sie die Eingabeaufforderung/das Terminal erneut.
- Konflikte zwischen 32‑Bit‑ und 64‑Bit‑Versionen → Installieren und aktivieren Sie nur die Version, die zu Ihrem Betriebssystem und den Anwendungsanforderungen passt.
Wenn Probleme weiterhin bestehen, konsultieren Sie die offizielle Dokumentation, die FAQ der Anwendung oder Community‑Foren für weitere Unterstützung.
8. Java‑Runtime‑Alternativen und aktuelle Trends
In den letzten Jahren haben sich Java‑Runtime‑Umgebungen stark diversifiziert und weiterentwickelt. Neben den Angeboten von Oracle stehen heute zahlreiche Open‑Source‑ und Unternehmens‑Distributionen zur Verfügung. Dieser Abschnitt stellt Alternativen zu JRE und die neuesten Branchentrends vor.
Wichtige alternative Runtime‑Distributionen
- OpenJDK Eine Open‑Source‑Java‑Runtime mit hoher Kompatibilität zu Oracle JRE. Sie ist die Standardwahl für viele Linux‑Distributionen und kostenlos mit starker Community‑Unterstützung.
- AdoptOpenJDK (jetzt Adoptium) Ein vertrauenswürdiger OpenJDK‑Build, der in Unternehmensumgebungen weit verbreitet ist. Er ist kostenlos und bietet zuverlässigen Langzeit‑Support.
- Amazon Corretto Eine auf OpenJDK basierende Distribution von Amazon. Sie beinhaltet Langzeit‑Support (LTS) und wird für AWS‑Umgebungen empfohlen.
- Weitere (Zulu, Red Hat OpenJDK, SAP SapMachine usw.) Diese Distributionen bieten je nach Unternehmensbedarf unterschiedliche Support‑Modelle und Optimierungen.
Aktuelle Java‑Trends: Ende der eigenständigen JRE und Modularisierung
- Ende der eigenständigen JRE‑Distribution Ab Java 11 hat Oracle eigenständige JRE‑Distributionen eingestellt. JRE ist jetzt im JDK enthalten, wodurch das Management zu einem einheitlichen, JDK‑basierten Ansatz übergeht.
- Java‑Modularisierung (Project Jigsaw) Seit Java 9 ermöglicht das Modulsystem Entwicklern, Runtime‑Umgebungen nur mit den benötigten Komponenten zu erstellen, was zu leichteren und sichereren Anwendungen führt.
- LTS‑Versionen (Long‑Term‑Support) als Standard Java veröffentlicht alle sechs Monate neue Versionen, aber in Produktionsumgebungen werden LTS‑Versionen (z. B. Java 8, 11, 17, 21) wegen ihrer Stabilität und des erweiterten Supports bevorzugt.
Zukünftige Aussichten und Auswahlrichtlinien
- Für Einzelpersonen oder kleine Projekte sind kostenlose OpenJDK‑basierte Distributionen in der Regel ausreichend.
- Für Unternehmen oder groß angelegte Systeme sollten kommerzielle Support‑Optionen und Support‑Lebenszyklen verglichen werden.
- Die eigenständige JRE‑Installation wird zunehmend überflüssig, wobei ein zentrales JDK‑Management zur Norm wird.
Java‑Runtime‑Umgebungen entwickeln sich weiter. Die richtige Runtime basierend auf Zweck und Umgebung zu wählen, ist entscheidend für einen stabilen Betrieb von Java‑Anwendungen.
9. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Dieser Abschnitt fasst häufige Fragen zur Java Runtime Environment (JRE) und zur Java‑bezogenen Umgebungskonfiguration zusammen.
Q1: Do I need JRE or JDK?
A: Wenn Sie nur Java‑Anwendungen ausführen möchten, reicht ein JRE aus. Wenn Sie jedoch Java‑Programme entwickeln, kompilieren oder bauen wollen, benötigen Sie das JDK (Java Development Kit). Da das JDK das JRE enthält, ist die Installation des JDK in der Regel die sicherste Wahl.
Q2: Should I choose the 32-bit or 64-bit version?
A: Wenn Ihr Betriebssystem 64‑Bit ist, wird die 64‑Bit‑JRE empfohlen. Die 32‑Bit‑Version sollte nur für Legacy‑Anwendungen oder bei 32‑Bit‑Betriebssystemen verwendet werden, wenn erforderlich.
Q3: How can I check the installed Java runtime version?
A: Führen Sie java -version in einer Eingabeaufforderung oder einem Terminal aus, um die installierte JRE/JDK‑Version und Architektur anzuzeigen.
.Q4: Ist es gefährlich, alte JRE-Versionen installiert zu lassen?
A: Ja. Ältere Versionen enthalten oft bekannte Schwachstellen und stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Deinstallieren Sie ungenutzte oder veraltete Versionen so schnell wie möglich.
Q5: Wie installiere ich JRE unter Linux?
A: Die meisten Linux-Distributionen ermöglichen eine einfache Installation über Paketmanager wie apt oder yum.
Beispiel für Ubuntu: sudo apt install openjdk-17-jre
Q6: Was sollten Unternehmen bei der Verwaltung von JRE/JDK-Versionen beachten?
A: Geschäftssysteme erfordern häufig spezifische, zertifizierte Versionen. Aktualisieren oder downgraden Sie nicht ohne Genehmigung und koordinieren Sie sich mit den IT‑Abteilungen oder Anbietern. Ein zeitnahes Management von Sicherheitspatches ist ebenfalls entscheidend.
10. Zusammenfassung und Referenzlinks
In diesem Artikel haben wir die Java Runtime Environment (JRE) von den Grundkonzepten über Installation, Fehlersuche, aktuelle Trends bis hin zu häufig gestellten Fragen behandelt.
Wichtige Erkenntnisse
- JRE (Java Runtime Environment) ist erforderlich, um Java‑Anwendungen auszuführen Sie bietet eine stabile Ausführungsgrundlage für Windows, macOS und Linux.
- Das Verständnis der Unterschiede zwischen JRE, JDK und JVM ist essenziell Die passende Wahl hängt davon ab, ob Sie Java‑Anwendungen ausführen oder entwickeln. Heute ist die JRE in der Regel im JDK enthalten.
- Befolgen Sie betriebssystemspezifische Verfahren für Installation, Updates und Deinstallation Regelmäßige Updates und das Aufräumen ungenutzter Versionen erhöhen Sicherheit und Stabilität.
- Gehen Sie häufige Probleme ruhig und methodisch an Die meisten Fehler entstehen durch Versionskonflikte oder falsche Umgebungsvariablen.
- Bleiben Sie über Java‑Runtime‑Trends informiert OpenJDK‑Distributionen, Modularisierung und LTS‑Versionen sind heute gängige Überlegungen.
Referenzlinks und empfohlene Ressourcen
- Oracle Java Offizielle Download‑Seite
- OpenJDK Offizielle Seite
- Adoptium (ehemals AdoptOpenJDK)
- Amazon Corretto
- Stack Overflow: Java Fragen & Antworten
- Qiita: Java‑Artikel
Java‑Umgebungen entwickeln sich weiter, aber das Verständnis der Grundlagen ermöglicht es Ihnen, Java‑Anwendungen sicher und zuverlässig zu nutzen und zu betreiben. Bei Fragen nutzen Sie diesen Artikel und die Referenzlinks, um eine stabile und sichere Java‑Umgebung zu erhalten.


